Seit 1995 bin ich als freier Journalist für verschiedene Zeitschriften aktiv. Ein Großteil meiner Artikel handelt von (was sonst?) Verschlüsselung. Jenseits dieses Tellerrands können Sie ab und zu auch über andere Computer- und Wissenschaftsthemen von mir lesen.

Kryptografie und elektronische Ausweise

Die Kryptografie (Verschlüsselungstechnik) ist das Thema, mit dem ich meinen Lebensunterhalt verdiene. Momentan beschäftige ich mich vor allem mit Verschlüsselungstechniken, die im Zusammenhang mit elektronischen Ausweisen eingesetzt werden. Hier sind meine aktuellen Fachbücher zum Thema:

Elektronische Ausweisdokumente (Hanser 2009): Das erste Buch zum Thema elektronische Ausweise. Vielleicht ist es schon bald ein Klassiker.

Kryptografie - Verfahren, Protokolle, Infrastrukturen (Dpunkt 2009): Das momentan weltweit wohl umfassendste Buch zum Thema Kryptografie und damit der inoffizielle Nachfolger von Bruce Schneiers "Angewandte Kryptographie". Die aktuelle Auflage ist die vierte.

Cryptography and Public-Key-Infrastructure on The Internet (John Wiley 2002): Die englische Ausgabe meines Kryptografie-Buchs.


Geschichte der Kryptografie und der Steganografie

Noch interessanter als die aktuelle Verschlüsselungstechnik ist die Geschichte dieser Wissenschaft. Wo heute der Computer zum Einsatz kommt, nutzte man früher spezielle Verschlüsselungsmaschinen (die bekannteste davon ist die Enigma) und mehr oder weniger sichere Papier-und-Bleistift-Verfahren. Immer wieder entwickelten geniale Köpfe wirksame Verschlüsselunsgverfahren, die häufig von noch schlaueren Zeitgenossen geknackt wurden. So mancher geknackte oder ungeknackte Codes beeinflusste die Weltgeschichte. Das alles ist so faszinierend, dass ich schon mehrere Bücher und unzählige Artikel zur Geschichte der Kryptografie geschrieben habe. Hier eine Auswahl:

Versteckte Botschaften (Dpunkt 2008): Das weltweit erste Buch zur Geschichte der Steganografie.

Codeknacker gegen Codemacher (W3L 2007): Wer sich für die Geschichte der Kryptografie interessiert, kommt an diesem Buch kaum vorbei. Mit über 100 Bildern dokumentiert es unter anderem die Geschichte der Verschlüsselungsmaschinen sehr anschaulich.


Voynich-Manuskript

Das Voynich-Manuskript ist ein Buch, das in unbekannten Buchstaben verfasst ist. Bisher kann es keiner lesen. Es ist noch nicht einmal bekannt, ob der Text des Voynich-Manuskripts verschlüsselt ist oder ob es sich um eine unbekannte Schrift handelt. Statistische Untersuchungen haben bisher noch kein eindeutiges Ergebnis hervorgebracht. Es ist durchaus möglich, dass das Manuskript überhaupt keinen sinnvollen Inhalt hat und nur aus einem wilden Zeichensalat besteht. Als Verschlüsselungsfachmann mit einem Faible für Krypto-Geschichte bin ich vom Voynich-Manuskript besonders fasziniert. Deshalb habe ich schon einiges darüber veröffentlicht:

Das Voynich-Manuskript: das Buch, das niemand lesen kann Telepolis vom 08.10.2008

Das Voynich-Manuskript: das Buch, das niemand lesen kann (Skeptiker 2/2008)

Neue Datierung des Voynich-Manuskripts sorgt für Aufsehen Telepolis vom 31.01.2010

Neue Datierung des Voynich-Manuskripts bestätigt Skeptiker (Skeptiker 1/2010)

Voynich-Eintrag auf der GWUP-Web-Seite

Mein Buch Codeknacker gegen Codemacher enthält ein Kapitel über das Voynich-Manuskript.

Mein Buch Versteckte Botschaften enthält ein Kapitel über angeblich im Voynich-Manuskript versteckte Botschaften.

Ein Interview zum Voynich-Manuskript im GWUP-Blog von Stefan Kirsch (16.4.2008)

Artikel der DPA über das Voynich-Manuskript, in dem ich erwähnt werde (5.8.2008)

Neue Datierung: Voynich-Manuskript vermutlich aus dem 15. Jahrhundert (GWUP-Meldung vom 9.12.2009)

Voynich-Manuskript für viele das größte Rätsel der Kryptografie-Geschichte (Datensicherheit.de vom 9.12.2009)


Bibel-Code

Der so genannte Bibel-Code gehört zweifellos zu den dämlichsten Ideen der letzten Jahrzehnte. Als ob es nicht genug spannende Themen gäbe, meinen einige Menschen, in der Bibel nach versteckten Botschaften suchen zu müssen, die sie scheinbar auch finden. Sowohl als Verschlüsselungsfachmann als auch als Skeptiker kann ich solchen Behauptungen nicht untätig gegenüber stehen. Was wirklich von diesen Bibel-Codes zu halten ist (nämlich nichts), habe ich daher in mehreren Artikeln, Vorträgen und Buchkapiteln veröffentlicht. Die folgende Liste gibt eine Übersicht:

Gibt es versteckte Botschaften in der Bibel? Telepolis vom 28.07.2009

Gibt es versteckte Botschaften in der Bibel? (Skeptiker 3/2006)

Themeneintrag zum Bibel-Code auf der GWUP-Webseite

Ein Interview zum Thema Bibel-Code im GWUP-Blog von Stefan Kirsch (21.8.2008)

Mein Buch Planeten und Propheten enthält ein Kapitel über den Bibel-Code und die darin angeblich enthaltenen Prophezeiungen.

Mein Buch Versteckte Botschaften enthält ein Kapitel über den Bibel-Code sowie über zahlreiche weitere Objekte, in denen angeblich Codes versteckt sein sollen.

Ein Interview zum Thema parawissenschaftliche Codes bei der GWUP (Mai 2009)


Skepsis und Esoterik-Kritik

Als alter Skeptiker und Esoterik-Kritiker der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) komme ich nicht umhin, ab und zu zu diesem Thema zu veröffentlichen. Neben dem oben erwähnten Bibel-Code und dem Voynich-Manuskript (auch dieses wird von Esoterikern vereinnahmt) gehört die Astrologie zu meinen Schwerpunkten. Folgendes habe ich dazu veröffentlicht:

Mein Buch Planeten und Propheten beschäftigt sich kritisch mit Wahrsagerei und Astrologie.

Mein Artikel über Börsenastrologie vom 16.10.2006 geht auf ein Teilgebiet der Astrologie ein.

Mein Artikel über Prophezeiungen in der Bibel vom 17.09.2006 betrachtet eine spezielle Form der Wahrsagerei.

Interview zum Thema Esoterik-Kritik in "Der Westen"